Ein Spritzgusswerkzeug kostet viel Geld und braucht viele Wochen. Muss das Bauteil danach noch geändert werden, wird es teuer. Deshalb fertigen wir Kunststoffteile, die später im Spritzguss in Serie gehen, vorher im PU-Vakuumguss – aus Ihren Spritzgussdaten, ohne Spritzgusswerkzeug.
So testen Sie Funktion, Montage und Dauerlauf mit seriennahen Kunststoffteilen. Typische Einsätze: 20 bis 40 Teile für Serientests in der Automobilbranche, transparente Teile zur Anschauung und Erprobung – und in der Medizintechnik sogar Serienteile mit 30 bis 50 Sätzen pro Jahr.
Grobe, unverbindliche Richtwerte aus unseren abgerechneten Aufträgen (netto, Stand 10/2026):
Alle Richtwerte: Richtpreise PU-Vakuumguss
Als grobe, unverbindliche Spanne: Urmodell und Silikonform kosten je nach Größe ca. 300–3.500 €, der Stückpreis liegt bei kleinen Teilen unter 50 €, bei mittelgroßen bei ca. 50–200 € und bei großen bei ca. 900–3.000 €. Als grober Richtwert ist das meist weniger als ein Zehntel eines Spritzgusswerkzeugs.
Typisch 2,5 bis 4,5 Wochen. Im Eilfall dauert es ab Dateneingang bis zum Teil rund 2 Kalenderwochen; mit Nachbearbeitung 2 bis 3,5 Kalenderwochen. Eilaufträge kosten mehr.
Alle gängigen Kunststoffarten, zum Beispiel ABS, PP, PA, PA-GF, PC, PC/ABS, PMMA, POM, TPE und silikonähnliche Werkstoffe. Wir wählen das Gießharz, das Ihr Serienmaterial am besten abbildet, und stimmen die Kennwerte darauf ab.
Eine Silikonform reicht je nach Teil für ca. 20–25 Abgüsse. Für größere Stückzahlen fertigen wir weitere Formen – in der Medizintechnik liefern wir so sogar Serienteile mit 30 bis 50 Sätzen pro Jahr.
Stückzahlen so bündeln, dass die Silikonform ausgenutzt wird, Toleranzen und Nachbearbeitung nur dort fordern, wo sie nötig sind, und bei der Oberfläche Einfärben statt Lackieren prüfen. Bei Folgeaufträgen mit vorhandener Form fallen meist nur Rüstkosten an.
PU-Gießharze bilden den Serienkunststoff nach, sind aber nicht derselbe Werkstoff – die Kennwerte stimmen wir auf die Serie ab. Die Standzeit einer Silikonform ist begrenzt. Und Änderungen an der Geometrie, nachdem die Form abgeformt ist, brauchen in der Regel eine neue Form.
Für eine Vorkalkulation reichen Daten eines ähnlichen Teils. Für ein Angebot brauchen wir 3D-Daten als STEP oder IGES; eine Zeichnung ist nicht nötig. Hilfreich sind Serienmaterial, Stückzahl, Farbe, Oberfläche und Termin.
Je früher, desto einfacher: Vor dem Abformen der Silikonform lassen sich Änderungen am Urmodell leicht einarbeiten. Ist die Form schon abgeformt, braucht eine Geometrieänderung in der Regel ein angepasstes Urmodell und eine neue Form. Änderungen an der Nachbearbeitung sind jederzeit gut umsetzbar.
Senden Sie Ihre 3D-Daten mit Serienmaterial, Stückzahl, Termin und Anforderungen an info@smp-prototypen.de, Betreff „Preisschätzung“. Geheimhaltungsvereinbarungen schließen wir gern ab; Ihre Daten bleiben bei uns im Haus.
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